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SKL MillionärsClub

Meine Reise um den Stiefel

Den etwas anderen Urlaub durfte ich diesen Sommer mit meinem Mann und einem befreundeten Paar erleben: Denn für uns ging es vom tiefen Süden Italiens bis in meine Heimat Kroatien mit dem Boot – einmal um den Stiefel und noch ein Stück weiter. Wie es dazu kam und was wir dabei erlebt haben, möchte ich Euch gerne hier erzählen.

Um mehr Zeit am und im Meer verbringen zu können, haben sich unsere Freunde eine Yacht zugelegt. Denn wie lässt es sich im Urlaub entspannter und unabhängiger leben, als auf einem privaten Boot, mit welchem jederzeit schöne Orte angesteuert werden können, man nicht auf öffentliche Transportmittel angewiesen ist und somit flexibel seine individuelle Reiseroute festlegen kann?

Diese Gelegenheit nutzten mein Mann und ich und begleiteten unsere Freunde bei der Überführung des Boots von Siziliens Hauptstadt Palermo bis nach Kroatien. Für die pünktliche Ankunft am Zielort Zadar haben wir einen Zeitplan aufgestellt. Um dennoch nicht nur die Aufgabe der Überführung zu erfüllen, haben wir Orte und Sehenswürdigkeiten in die Route integriert, die wir unbedingt sehen wollten.

Den Startpunkt, die Metropolitanstadt Palermo auf der südlichsten Insel Italiens, erreichten mein Mann und ich von München aus mit dem Flugzeug und verbrachten dort drei Tage. Leider konnte ich den Aufenthalt in Palermo durch eine starke Erkältung nicht ganz unbeschwert genießen. Nachdem es mir zum Glück am vierten Tag besser ging, starteten wir die Überfahrt. Diese führte uns an unserem ersten Stopp, den Vulkaninseln Siziliens, vorbei. Die Liparischen Inseln haben uns mit ihrer ursprünglichen Natur und den aktiven Vulkanen in den Bann gezogen. Vor allem die als heißeste und feurigste aller sieben Inseln bekannte Insel Stromboli werde ich so schnell nicht mehr vergessen: der Vulkan hat während unseres Besuchs tatsächlich gespuckt!

Um an das Festland Italiens zu gelangen, überquerten wir die Straße von Messina und gelangten durch die Meeresenge nach Kalabrien. Während der Fahrt hatten wir sogar das Glück, Delfine und Wale in freier Wildbahn zu beobachten. Ein wirklich beeindruckendes Naturspektakel! Im Ort San Lorenzo und in der gleichnamigen schönen Marina di San Lorenzo legten wir über Nacht an. Wir verbrachten den Abend bei leckerem Essen und genossen es, auch mal wieder festen Boden unter den Füßen zu haben.

Immer in Landnähe, am Stiefel Italiens gen Norden, führte uns die Reise weiter in die Provinz Crotone am Ionischen Meer. Das Highlight dort: der Besitzer unseres italienischen Lieblingsrestaurants in Deutschland war auch gerade in Italien. Die italienische Gemeinde Santa Maria di Leuca im schönen Apulien stellte unseren nächsten Halt dar. Von dort aus legten wir an diversen kleinen adriatischen Hafenstädten wie Brinsidi und Lecce an, bis wir nördlich von Bari in Vieste ankamen.

Nachdem die Wetterbedingungen überprüft, für geeignet empfunden und das Boot voll aufgetankt wurde, steuerten wir den kürzesten Meeresweg von Italien nach Kroatien an: von Vieste auf die kleine kroatische Insel Vis. Von dort aus erreichten wir die schöne Insel Šolta und schließlich, nach einem Stopp in Primošten, unser Ziel Zadar.

Schlussendlich habe ich eine wunderschöne Zeit und viele Abendteuer mit meinem Mann und unseren Freunden verbracht. Als besonders beeindruckend empfand ich die Weite zwischen dem italienischen Vieste und der kroatischen Insel Vis: Teilweise war das Festland in Fahrtrichtung nicht zu sehen, sondern nur der Kontinent Afrika, der sich hinter unserem Rücken ausbreitete.

Trotz meiner Krankheit in Palermo, die teils bedrückende Abhängigkeit von Tankstellen und dem Zeitplan, der uns im Nacken saß, stelle ich fest: Am Ende des Tages kommt es immer auf die Menschen an, mit denen man Zeit verbringt. Glück ist für mich, umgeben von lieben Menschen, die langsam im Meer verschwindende, tieforangene Sonne zu beobachten.

Sonnige Grüße
Eure Vesna

Jörg Pilawa
Jörg Pilawa

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